Währung

Suchbegriff: US Dollar

Die großen Rohstoffhändler Vitol und Trafigura haben US-Lizenzen für den Handel mit venezolanischem Öl erhalten, was eine bedeutende Änderung in der Sanktionspolitik der USA darstellt. Die Unternehmen bieten chinesischen und indischen Raffinerien bereits venezolanisches Rohöl zu reduzierten Preisen an, wobei die ersten Lieferungen in Kürze erwartet werden. Diese Entwicklung folgt auf ein Treffen des Weißen Hauses mit Führungskräften der Branche und könnte einen Aufschwung für die venezolanische Ölindustrie bedeuten, während gleichzeitig neue Marktchancen für globale Händler entstehen.
Die Aktienmärkte am Golf zeigten eine gemischte Performance: Die Indizes in Saudi-Arabien und Katar legten zu, während die Märkte in Dubai nachgaben. Die Ölpreise blieben stabil, wobei Brent und WTI leichte Gewinne verzeichneten. Im Mittelpunkt stand die strafrechtliche Untersuchung gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, wegen der Renovierung des Hauptsitzes in Washington, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed und möglicher Auswirkungen auf die Geldpolitik, die Zinssätze und die Energiemärkte durch eine Schwäche des Dollars aufkommen ließ.
Wirtschaftswissenschaftler warnen, dass ein digitaler Euro unerlässlich ist, um der zunehmenden Kontrolle der USA über die globalen Währungssysteme entgegenzuwirken, und positionieren ihn als Europas wichtigste Verteidigung gegen die amerikanische Währungsdominanz im Zeitalter der digitalen Währungen.
Juan Francisco Castaneda, ein Mitglied des Jalisco New Generation Cartel, wurde wegen Fentanylhandels und Geldwäsche zu einer weiteren lebenslangen Haftstrafe verurteilt, obwohl er bereits mehrere lebenslange Haftstrafen wegen eines fünffachen Mordes aus dem Jahr 2008 verbüßt. Die Verurteilung erfolgte, nachdem eine Untersuchung der Bundesbehörden ergab, dass er aus dem Gefängnis heraus ein Drogenvertriebsnetzwerk betrieb und Hunderttausende Dollar an Kartellquellen in Mexiko wusch.
Die Schweizer Kinos verzeichneten 2025 einen Rückgang der Besucherzahlen um 8 % auf 9,8 Millionen, was auf die Konkurrenz durch Streaming-Dienste und weniger große internationale Filmstarts aufgrund von Streiks in Hollywood zurückzuführen ist. Während die Gesamtzahlen zurückgingen, erreichten Schweizer Filme ihren höchsten Marktanteil seit 2006, wobei einheimische Produktionen wie „Heldin” gut abschnitten. US-Produktionen dominierten die Top-Filme, wobei „Zootopia 2” und „Avatar: Fire and Ash” die Kinocharts anführten.
Die US-Regierung hat zwei große Rohstoffhandelsunternehmen mit Sitz in Genf, Vitol und Trafigura, mit dem Verkauf und Export von venezolanischen Ölreserven in Höhe von 30 bis 50 Millionen Barrel beauftragt. Beide Unternehmen gehören zu den weltweit größten Ölhändlern, wobei Vitol für 2024 einen Umsatz von 330 Milliarden US-Dollar und Trafigura einen Umsatz von 240 Milliarden US-Dollar meldet. Dieser Schritt folgt auf ein Treffen von Präsident Trump mit Führungskräften der Ölindustrie, bei dem er die für den groß angelegten Ölhandel erforderliche Fachkompetenz würdigte. Der Artikel erwähnt auch die umstrittene historische Rolle der Schweiz im Umgang mit venezolanischen Ölgeldern, darunter frühere Geldwäschefälle, in die Schweizer Banken verwickelt waren.
Die Schweizer Regierung steht unter erheblichem politischen Druck und Lobbyarbeit seitens der UBS und von Unternehmensverbänden, die vorgeschlagenen strengeren Kapitalanforderungen für die ausländischen Tochtergesellschaften der Bank abzuschwächen. Der Konsultationsprozess hat tiefe Gräben zwischen den Kantonen und politischen Parteien offenbart: Die Westschweiz unterstützt die Regulierung, während die deutschsprachigen Regionen und Wirtschaftsverbände sie ablehnen. UBS-CEO Sergio Ermotti bezeichnet die Vorschläge als „extrem” und „unverhältnismäßig”. Der politische Wind hat sich zugunsten der UBS gedreht, da eine bürgerliche Allianz alternative Lösungen vorschlägt, bei denen AT1-Anleihen anstelle von reinem Eigenkapital verwendet werden, wodurch das erforderliche Kapital von 24 Milliarden auf nur noch einige hundert Millionen reduziert würde.
Chinesische Whiskyhersteller treten zunehmend in Konkurrenz zu internationalen Giganten wie Pernod Ricard und Diageo, da Chinas Whiskymarkt rasant wächst und 2024 einen Umsatz von 2,1 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Inländische Produzenten in Provinzen wie Fujian, Sichuan und Shandong positionieren sich, um sowohl die Binnennachfrage als auch Exportchancen zu nutzen, und folgen dabei dem erfolgreichen Modell der japanischen Whiskyindustrie.
Der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember zeigte eine schwächer als erwartete Jobschaffung mit nur 50.000 neuen Arbeitsplätzen gegenüber den erwarteten 60.000, obwohl die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,4 % sank. Die gemischten Daten schüren Spekulationen über die Zinspolitik der Federal Reserve, wobei Experten eine mögliche Pause bei den Zinssenkungen vermuten. Die Märkte reagierten nur begrenzt auf den Bericht, wobei die Silberpreise ihre Gewinne ausbauten, während Währungen und Anleihen stabil blieben.
Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB, hielt eine Rede auf der Konferenz der Dänischen Wirtschaftsgesellschaft, in der er erörterte, wie sich globale strukturelle Veränderungen – wie Geopolitik, Digitalisierung und Klimawandel – auf das Währungssystem des Euro-Währungsgebiets auswirken. Er hob die Skaleneffekte einer Währungsunion, das Potenzial für eine stärkere internationale Rolle des Euro angesichts der Verschiebungen in der Dominanz des Dollars und die Notwendigkeit von Reformen zur Ausweitung des Angebots an auf Euro lautenden sicheren Vermögenswerten hervor. In seiner Rede ging er auch auf geldpolitische Strategien in einem unsicheren Umfeld ein und hob die institutionelle Widerstandsfähigkeit sowie zukünftige Projekte wie den digitalen Euro hervor.

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